Kurze Atemübung zur Entspannung

Kurze Atemübung zur Entspannung

Ich bin vor einiger Zeit in eine neue Wohnung umgezogen. Das war tagelang Stress pur. Die folgende Übung hat mir dabei geholfen, die ganze Aufregung gut zu überstehen und zwischendrin ohne großen Aufwand zu entspannen.

Körperliche Stressreaktionen

Die meisten von uns halten bei Stress unbewusst die Luft an, ziehen die Schultern hoch und beissen die Zähne zusammen. Das sind Stressreaktionen aus der Steinzeit, wenn man sich bereit macht mit einem Raubtier zu kämpfen oder davor zu fliehen. Leider sind diese Mechanismen im Umgang mit dem Stress, dem wir heute ausgesetzt sind, wenig hilfreich. Oder beeindruckt es deinen Chef, wenn du nur noch flach atmest und die Schultern hochziehst?

Schnelle Entspannung:

Diese Übung kannst du jederzeit in deinen Alltag einbauen. Du kannst sie im Stehen, im Sitzen oder im Liegen machen und sogar beim Gehen.

Versuche, die Schultern locker hängen zu lassen. Entspanne deine Kiefermuskulatur und deinen Bauch.

Nimm ein paar tiefe und ruhige Atemzüge. Wenn möglich, atme länger aus als ein. Aber nur, wenn es für dich angenehm ist.  Stelle dir jeweils beim Ausatmen vor, alle Anspannung und Schwere rauszulassen. Verbinde das Ausatmen mit einem tiefen Seufzen, so etwas wie „haaaach“, als würde eine große Last von Dir abfallen. Fühlt sich das gut an? Schon wenige Atemzüge genügen vielleicht.

Spüre nach. Beginnst du ruhiger zu werden? Möglicherweise löst die Übung ein Gähnen bei Dir aus. Lass es ruhig zu – das zeigt, dass Du Dich entspannst.

Hier die Kurzfassung „to-go“:

SchulternKiefer – Bauch – Einatmen – Ausatmen – Seufzen – Entspannung

Du kannst dir die Stichworte auf ein Post-It schreiben und es an deinen Bildschirm, deinen Badezimmerspiegel oder die Kühlschranktür kleben. Speichere die Übung auf deinem Handy und setze dir einen Timer. So wirst du im Alltag öfter daran erinnert.

Falls dir diese Übung gefallen hat, probiere gern auch diese alltagstaugliche Entspannungsmethode aus.

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